Unsere Hunde

Der Wunsch nach einem treuen, vierbeinigen Begleiter ist nicht nur sehr verständlich, sondern auch etwas Wunderbares. Aber in einer guten Partnerschaft müssen beide Seiten zufrieden und glücklich sein. Auch Ihr Hund hat wichtige Bedürfnisse. Daher sollten Sie sich vor der Anschaffung kritisch und ehrlich mit den folgenden Fragen beschäftigen. So finden Sie heraus, ob die Voraussetzungen wirklich stimmen. Tun Sie es für Ihren zukünftigen Liebling – und für sich selbst.

Fragen, die Sie sich vor der Adoption eines Hundes stellen sollten:

Auch im Tierschutz warten tolle Hunde und auch Welpen auf ein schönes Zuhause. Sogar Rassehunde finden sich im Tierschutz wieder. Man hat das Gefühl, etwas Gutes zu tun und die meisten Tiere sind auch sehr dankbar und zeigen dies mit ihrer Liebe.

Wir geben aber zu bedenken, dass der Hund eine Vergangenheit hat, soweit wir sie kennen, teilen wir Ihnen diese natürlich mit. Oft wissen wir aber sehr wenig von den Hunden und es kann sein, dass die Vergangenheit des Hundes nicht sehr schön war und es gewisse Probleme und Schwierigkeiten geben kann, welche sich meistens erst nachdem der Hund in der Familie angekommen ist, in der Regel nach ca. drei bis vier Wochen, äußern können. Hier stehen wir Ihnen natürlich auch nach der Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite und werden versuchen, die Probleme gemeinsam in den Griff zu bekommen.

Spaziergänge, Pflegen, Spielen – Ihr Hund verlangt viel Aufmerksamkeit von Ihnen. Vor allem bei Welpen müssen die Halter noch viel Zeit in die Erziehung investieren. Bis das Tier wirklich aufs Wort hört, ist auch Durchhaltevermögen gefragt.

Abends nur mal schnell mit dem Hund um den Block – das ist zu wenig! Ihr Hund braucht mindestens dreimal täglich Auslauf, um seinen Bewegungsdrang auszuleben. Planen Sie je nach Rasse und Alter insgesamt mindestens 2-4 Stunden dafür ein. Tag für Tag, am Wochenende, am Feiertag, im Sommer und im Winter.

Soll der Hund in einem Haushalt mit mehreren Personen leben, dann müssen alle Mitbewohner der Anschaffung zustimmen. Vorab sollten Sie klären, ob jeder bereit ist, sich um das Tier zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen – für Ernährung, Erziehung, Pflege und Spaziergänge.

Bei einer Mietwohnung muss vorher geklärt werden, ob die Hundehaltung erlaubt ist. Geregelt wird dies zwischen Mieter und Vermieter. Im besten Fall haben Sie dieses Thema bereits bei der Anmietung der Wohnung berücksichtigt. Bei einem bestehenden Mietverhältnis müssen Sie genau auf die Formulierung des Vertrages achten: So gilt der Ausschluss jeglicher Tierhaltung zwar als unwirksam – nicht aber das Verbot einer Hundehaltung. Ist im Mietvertrag dagegen die Haustierhaltung grundsätzlich erlaubt, dann gilt das auch für Hunde, da sie zu den „üblichen“ Haustieren zählen. Werden Haustiere im Mietvertrag gar nicht erwähnt, ist dies nicht automatisch eine Erlaubnis, ein Tier halten zu dürfen – vielmehr gibt es hier unterschiedliche Rechtsauffassungen. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, klären Sie das Thema direkt mit dem Vermieter.

Auch Wohnungseigentümer haben nicht automatisch das Recht, einen Hund zu halten. Die Hundehaltung kann untersagt sein, wenn es eine entsprechende Vereinbarung der Eigentümer-Gemeinschaft gibt.

Urlaub ist auch für Hundehalter die schönste Zeit des Jahres. Wie schön eine Reise für den Hund ist, darüber entscheidet die Vorbereitung. Schon bei der Auswahl des Reiseziels sollte gründlich überlegt werden, was vor Ort auf den Hund zukommen könnte. Das Tier kann nicht den ganzen Tag im Hotelzimmer warten, während Herrchen und Frauchen sich am Strand vergnügen. Ein familienfreundliches Ferienhaus ist deutlich besser für den gemeinsamen Urlaub geeignet.

Klären Sie auch vorher, welche Regelungen im gewählten Urlaubsland für die Mitnahme des Tieres gelten. Auch in den EU-Mitgliedstaaten ist in diesem Zusammenhang einiges zu beachten: von der Kennzeichnung durch Tätowierung oder Microchip über den Tollwutschutz bis zur Mitnahme des EU-Heimtierausweises.

Am bequemsten reist der Hund im Auto, zumindest wenn eine Klimaanlage die Temperaturen erträglich macht und zudem regelmäßig für Frischluft gesorgt wird. Lange Zugreisen dagegen können problematisch werden, da der Hund viele Stunden ohne genügend Bewegung verharren muss und sich zudem nicht problemlos lösen kann. Flugreisen sind für Hunde alles andere als angenehm. Denn dabei müssen sie in der Regel in einer Transportkiste im Frachtraum verharren.

Manchmal ist es für alle Seiten angenehmer, den Hund während der Urlaubszeit in die Obhut von Freunden oder Verwandten zu geben. Auch eine Hundepension kann eine gute Alternative sein, wenn das Tier von klein auf an solche Aufenthalte gewöhnt ist.

Ein Hund kostet Geld, darüber müssen künftige Halter sich im Klaren sein. Zunächst sind da die regelmäßigen Kosten für Futter und Pflege. Hinzu kommen Rechnungen beim Tierarzt, die auch anfallen, wenn der Hund rundum gesund ist – für wiederkehrende Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten oder regelmäßige Wurmkuren. Weitere Kostenfaktoren sind die Hundesteuer sowie die Haftpflichtversicherung.

Anbei eine Auflistung der ungefähren Kosten:

  • 150 bis 300 € für Vermittlungsgebühr (einmalig)
  • 100 € für Hundesteuer (jährlich, in Halle)
  • 70 € für Haftpflichtversicherung (jährlich)
  • 120 € für Tierarzt (jährlich; Impfen, Wurmkur usw.)
  • 100 € für Futter (monatlich, für einen mittelgroßen Hund und ein hochwertiges Futter)

Wenn der Hund krank wird, können sich die Kosten sehr schnell summieren und mehrere Tausend Euro betragen, auch dafür muss Geld vorhanden sein.

Der Hund ist von seiner Natur her ein Karnivore, also ein Fleischfresser, und sollte unserer Meinung nach dementsprechend mit Fleisch, dem sogenannten BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter), ernährt werden. Die reine Fleischernährung ist nicht teurer als herkömmlich industriell hergestelltes Futter. Als Literatur empfehlen wir „BARF für Hunde“ von Swanie Simon. Auch hier beraten wir natürlich gern individuell.

Entsprechend des Haarkleides benötigt der Hund eine dementsprechende Pflege, wie regelmäßiges Kämmen bzw. Bürsten. Ein Bad sollte die Ausnahme bilden, es sei denn der Hund hat sich in unschönen Dingen gewälzt oder ist sehr schmutzig. Hier muss ein entsprechendes Hundeshampoo verwendet werden. Ein Ausbürsten reicht aber in der Regel schon.

Nach der Gefahrenabwehrordnung der Stadt Halle besteht ein genereller Leinenzwang in der Stadt, außer auf ausgewiesenen Hundewiesen. Des Weiteren sind die Steuermarke und Tüten zur Beseitigung des Hundekotes bei sich zu führen.

Vermittlungsbedingungen

Ablauf der Vermittlung

Wenn Sie sich für einen unserer Hunde interessieren, füllen Sie bitte eine Selbstauskunft aus. Darauhin meldet sich in Kürze ein ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Ihnen und vereinbart einen Termin zum Kennenlernen. Nach einigen gemeinsamen Spaziergängen und einem eventuellen Kennenlernen eines bereits vorhandenen Hundes, besuchen wir Sie bei Ihnen Zuhause um die Vorkontrolle durchzuführen und letzte Fragen zu klären. Nach erfolgreicher Vorkontrolle kann unser Schützling bei Ihnen einziehen.

Alle Vermittlungshunde sind gechipt und haben einen kompletten Impfschutz gegen Tollwut, Staupe, Parvovirose, Leptospirose, ansteckende Leberentzündung und Zwingerhusten.

Hinweis:
Unsere Mitarbeiter sind alle ausschließlich ehrenamtlich tätig. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Beantwortung Ihrer Anfrage einige Tage dauern kann. Wir bemühen uns alle um eine schnelle Bearbeitung.
Die Besichtigung der Hunde ist NUR nach telefonischer Vereinbarung möglich!

Vermittlungsgebühren

Die Vermittlungsgebühr beträgt etwa 150 bis 300 Euro (je nach Größe, Alter und Rasse).

Dokumente

Wir suchen ein Zuhause:

männlich

weiblich

kleiner Hund

mittlerer Hund

großer Hund

Joe

Doggen-Mix

Hundeopa Charles

Charles

Mischling

Rumo liegt auf unserer Hundewiese

Rumo

Akita Inu

Rüde Ares

Ares

Cane Corso Italiano

Chiko

Chiko

Rottweiler-Collie-Mix

Ayla

Riesenschnauzer-Dobermann Mix

Bruno

Mischling

Gatsby

Gatsby

Shih-Tzu-Mix

Selbstauskunft