Kira – Schäferhund-Labrador-Mix

2011 bekamen wir Kira aus einem Wurf einer Labradorhündin, die aus schlechter Haltung geholt wurde und ihre Welpen in einer Pflegestelle bekam. Dort verbrachte Kira ihre ersten Wochen auch mit Kindern. Bei uns lebte sie zusammen mit unserer Labradorhündin und Katzen auf einem großen Grundstück. Kira war anfangs ein sehr umgänglicher Hund und auch zu Gästen zutraulich. Jedoch bewachte sie stets das Grundstück. Mit ca. 2 Jahren zwackte sie das erste mal nach einem Besucher. Danach wurde es schlimmer, beschützte ihr Rudel immer mehr. Kira begann auch eine Leinenagressivität zu entwickeln, bellte andere Spaziergänger, Jogger, Fahrräder, Motorräder und Autos an. Als unsere Labradorhündin starb, bekam Kira eine neue Gefährtin. Leider passten die beiden Hunde gar nicht zusammen und Kira verbiss sie teilweise auch. Das Grundstück musste verkauft werden und in die Wohnung der Eltern konnte Kira nicht mit. Ihre Gefährtin wurde weitervermittelt. Da Kira sehr auf ihre Bezugspersonen fixiert ist, kam sie 2018 auf dem Firmengelände von meinem damaligen Lebensgefährten unter. Dort konnte sie draußen sein und wurde täglich von mir betreut. Dies ist mittlerweile nicht mehr gewährleistet, weswegen dringend ein neues Zuhause gesucht wird. Wir suchen für unsere Kira nette Menschen, die sich ihrer annehmen und ihr mit ihren fast 9,5 Jahren noch einen schönen Lebensabend bieten kann. Idealerweise auf einem ruhigen Grundstück. Kira braucht mindestens 3 Tage bis sie sich an eine Person gewöhnt hat. Sie ist an das Tragen von einem Maulkorb gewöhnt, welcher im Umgang mit neuen Menschen oder neuen Situationen zur Sicherheit immer angelegt werden sollte. Optimal wäre sicherlich auch die Arbeit mit einem Trainer, der zeigen kann wie man Kira die nötige Sicherheit geben kann, die sie braucht.
Einschätzung vom Tierschutzverein Halle e.V.:
Kira ist eine sehr unsichere Hündin, die dringend Führung benötigt. Fehlt diese, nimmt sie ihre Person für sich ein und verteidigt sie auch. Ist der Erstkontakt mit Maulkorb gemeistert und die Person, die sie beschützt weg, wird man sicher schnell einen Zugang zu ihr finden. Unsicherheit bei Hunden fordert immer eine klare Führung. Regeln müssen im Haus sowie draußen fest etabliert werden und es ist wichtig auch Distanz zu schaffen und nicht nur zu kuscheln. Ein Hund der aufpasst, sollte nicht konstant an der Seite des Besitzers kleben dürfen und muss auch auf seinen Platz veriwesen werden. Da sie aus Unsicherheit nach vorne geht, sollte man sie bei Besuch sichern oder langsam an wichtige Menschen heranführen.
Wenn Hunde auf Bewegungsreize gehen (Jogger, Fahrräder, Autos) sind sie meist im Jagdmodus. Hier sind auch Spiele mit Bewegungsreiz wie Ball oder Frisbee extrem schädlich. Dies wieder zurückzutrainieren kann einige Zeit in Anspruch nehmen, manchmal reicht aber auch schon eine selbstbewusste Führung, die dem Hund zeigt, er soll dies unterlassen. Die sanfte Hündin ist Schäferhundtypisch sehr aufmerksam und wird auch in ihrem Alter noch viel lernen/ändern können.

Kontakt:

Frau Groß

Telefonnr.  0176/84167641

(Vater/ Herr Groß: 0151/41612183)