Juri, Janosch, Janko, Janka, Jette & Jolanda

J-Wurf – Jackpot in schwarz!

Das „who is who“ der schwarzen Katzen! Wir können mit unseren Ehrenamtlichen regelmäßig ein Quiz veranstalten, wer denn nun wer ist bei unserem J-Wurf. Einen Punkt erhält man immer: denn unsere Janka ist das einzige schwarz-weiße Mädel in der Katzenbande. Und die anderen fünf? Nun ja, die ergeben zusammen eben schwarzen Katzensalat. Vielleicht sticht Juri noch heraus, denn der junge Kater wagt sich als Einziger schon freiwillig an uns Dosis heran und hat gecheckt, wie man Köpfchen gibt. Meist noch zaghaft, aber er merkt, da sind gute Streichler am Start.

Unser J- Wurf, das sind Juri, Janosch, Janko, Janka, Jette und Jolanda. Wir waren wieder sehr kreativ. Die schwarze Fellbande kam im Juli 2021 zu uns. Zu diesem Zeitpunkt waren sie gerade mal 4-5 Wochen alt. Draußen geboren und draußen gewachsen. Es gab zwar jemanden, der sie gefüttert hat, aber ansonsten war ihnen eine menschliche Hand oder beruhigende Worte fremd. Wochenlang haben sie sich „wie Große“ verteidigt. Knurren und Fauchen waren tägliche Begrüßungsrituale. Da sie natürlich nicht ohne „Geschenke“ in Form von Parasiten kamen, gab es eine tägliche Medikamentengabe – direkt ins Maul. Anfangs mussten wir sie wirklich in Handtuch „wrappen“, sonst hätte uns ein Finger gefehlt.

Mit der Zeit haben sich unsere schwarzen Schönheiten nun aber an uns gewöhnt. Es gibt zwar immer noch ein kurzes Begrüßungsfauchen, aber wenn man sie anfängt zu streicheln, dann gibt’s schon das erste Augenzwinkern. Sie „tauen“ also auf. Am liebsten hocken alle sechs zusammen im Kratzbaum und hebt man dann die Decke, schaut man in viele bernsteinfarbene Äuglein. Die neuen Dosis sollten den Samtpfoten einfach ein bisschen Zeit geben und Geduld haben. Mit Leckerlis und Spielangel bewaffnet, hat man zumindest gute Chancen, die Katzenherzchen zu knacken.

Was natürlich noch wichtig ist. Ein extrem gutes Auge. Man kann sie einfach nicht unterscheiden. Also wer gerne Katzenzwillinge haben möchte und tägliches Rätselraten, welche Katze nun das Leckerli bekommen hat, der ist bei unserem J-Wurf genau richtig.

Bei einer Adoption sollte den Dosenöffnern bewusst sein, dass junge Katzen eben noch mehr Beschäftigung brauchen als adulte Katzen. Sie erkunden mehr, klettern mehr und wollen jeden Winkel entdecken. Und ihr Hunger ist nicht zu bremsen!  All unsere Katzen werden NICHT in Einzelhaltung vermittelt. Gerade bei Katzenkindern ist die Gesellschaft eines Partnertiers mit ähnlichen Alter enorm wichtig. Die Katzen spielen miteinander und zeigen sich untereinander auch ihre Grenzen auf. Da unser J-Wurf sehr aneinander hängt und die Geschwister untereinander wunderbar miteinander agieren, wünschen wir uns für die Katzenkinder, dass sie als Paar ausziehen können.

Kontakt: Tierschutz Halle e.V. 0345 20 24 101 agl@tierschutz-halle.de

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männl. u.weibl., kastriert

06/2021