Bounty, Bagel, Bloom & Blossom

Unser B-Wurf – verschmuste Mamakinder

Unser B-Wurf ist schon etwas Besonderes! Die kleinen B-Babys erblickten am Pfingstmontag 2021 bei uns im Verein das Licht der Welt. Bruni – ihre Katzenmama – ist der Inbegriff von Fürsorglichkeit und Liebe, bis heute. Die Bindung zur Mama ist selbst jetzt noch nach fünf Monaten so ausgeprägt und auch Bruni als Mama liebt ihre Katzenkinder immer noch so sehr, dass alle immer gemeinsam kuscheln.

Unsere B-Kids wurden von Bruni rundum versorgt mit Muttermilch und wuchsen zu wunderschönen Katzis heran. Der Größte der B-Bande ist Bagel. Er hat jetzt schon eine stattliche Statur und ist sogar größer als seine Katzenmama. Aber auch der Größte hängt am liebsten noch bei Mama rum und zutscht selbst jetzt noch nach fünf Monaten am Gesäuge. Bloom und Blossom waren anfänglich weniger zutraulich und eher skeptisch uns Dosenöffnern gegenüber. Mittlerweile genießt Blossom unsere Streicheleinheiten und auch Bloom holt sich ab und zu schon ein paar Fellkrabbeleien ab. Auch die beiden Katzenmädels lieben ihre Mama sehr. Meistens gibt „Katzensalat“. Dann liegt Bruni auf dem Kissen und alle neben oder auf ihr.

Und dann gibt’s da noch unseren Bounty. Unser Sorgenkind, unseren Kämpfer unser Mini-Kater. er war von Anfang an der Kleinste von allen und zuerst glaubten wir sogar, es wäre eine Bountyline. Er hing in seiner Entwicklung hinterher, aber anfangs machten wir uns da noch keine Sorgen. Irgendwann jedoch wurde der Gewichtsabstand zu seinen Geschwistern immer größer und Bounty zeigte „Ausfallerscheinungen“. Er war tollpatschig und unkoordiniert in seinen Bewegungen und dann ging alles ganz schnell. Im August verschlechterte sich sein Zustand urplötzlich. er speichelte, wankte und konnte sich kaum auf seinen Katzenbeinchen halten. Wir tappten zunächst im Dunkeln, doch unser Tierarzt hatte aufgrund der Symptomatik den richtigen Verdacht: Bounty hat einen portosystemischen Shunt. Ein was? ja, auch wir wurden mal wieder mit etwas völlig Neuem konfrontiert.

Was genau ist ein Shunt? Ein Lebershunt ist eine angeborene oder erworbene Missbildung, die den Verlust der normalen Leberfunktion zur Folge hat. Somit kommt es zur Ansammlung von toxischen Substanzen im Blut und das wiederum führt zu neurologischen Ausfallerscheinungen und schlussendlich zur Selbstvergiftung. Aber es gibt eine lebensrettende Operation, genau gesagt zwei, die unserem Bounty ein unbeschwertes langes Katzenleben schenkt. Die erste Operation hat Bounty schon mit Bravour überstanden. In dieser ersten OP wurde der Shunt teilweise geschlossen, in der zweiten Ende November erfolgt dann der komplette Verschluss. Und wenn unser Mini-Kater auch diese Operation gut übersteht, kann er danach ein sorgenfreies langes Katzenleben führen. Nach der ersten Operation war es anfangs schwierig, dass Bounty wieder Anschluss zu seiner Familie findet. Er roch anders und er war fast eine Woche in der Tierklinik. Nun haben sich die Wogen aber wieder geglättet und Bounty zockt was das Zeug hält. Er ist trotz seiner Größe ein selbstbewusstes Katerchen, was austeilen kann und beim Rumstänkern unter den Kids gerne mal den Ton angibt.

Wir möchten, dass unser B-Wurf zum Teil paarweise oder vielleicht sogar einer von ihnen mit Mama Bruni ausziehen kann. Welche Konstellationen möglich wären, könnte bei Interesse im direkten Gespräch geklärt werden.

Bei einer Adoption sollte den Dosenöffnern bewusst sein, dass Kitten eben noch mehr Beschäftigung brauchen als adulte Katzen. Sie erkunden mehr, klettern mehr und wollen jeden Winkel entdecken. Und ihr Hunger ist nicht zu bremsen! Unser B-Wurf sind  Energiehäufchen! All unsere Katzen werden NICHT in Einzelhaltung vermittelt. Gerade bei Katzenkindern ist die Gesellschaft eines Partnertiers mit ähnlichen Alter enorm wichtig. Die Katzen spielen miteinander und zeigen sich untereinander auch ihre Grenzen auf.

Kontakt: Tierschutz Halle e.V. 0345 20 24 101 agl@tierschutz-halle.de

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männl. u. weibl., kastriert

05/2021