Jack

Unser Dauersitzer Jack hat sich leider in kurzer Zeit zu einer echten gesundheitlichen Baustelle entwickelt. Der eigentlich körperlich noch fitte Senior, der Spaziergänge über alles liebt und dabei seiner Aufregung gern lautstark Ausdruck verleiht, ist offenbar sehr krank.

Seine immer wiederkehrenden Struvitsteinen in der Blase, wegen denen er lebenslang ein spezielles Futter benötigt, sind dabei nur ein kleines Problem. Der inzwischen verheilte Schnitt an der Pfote ist nach fast zwei Wochen dauerhaft Schutzkragen tragen auch kein Problem mehr. Aber…

Vor Wochen bemerkten wir eine Veränderung auf seiner Haut am Bauch, die erst harmlos schien. Sicherheitshalber haben wir eine Probe entnehmen und untersuchen lassen. Die Diagnose Mastzelltumor findet man zwar öfter vor allem bei älteren Hunden, dass es nun aber ausgerechnet unseren Jack trifft, hat uns doch sehr geschockt. Und als ob das nicht genug wäre, bildeten sich innerhalb kurzer Zeit zwei neue Tumore am Bauch. Eile war geboten, und so vereinbarten wir schnellstmöglich einen OP-Termin. Im Rahmen der Voruntersuchung wurden beim Röntgen und im Ultraschall zwar keine Metastasen gefunden, allerdings gibt es keine Sicherheit, ob nicht doch schon welche irgendwo in dem kleinen Hundekörper schlummern. Darum werden für unseren Jack ab jetzt engmaschige Kontrollen notwendig sein.

Zwei Tage vor Weihnachten war nun der große Tag, die Tumore wurden operativ entfernt. Dabei musste sehr großflächig Gewebe entnommen werden, und unglücklicherweise kam es in der Aufwachphase zu starken Nachblutungen, weshalb Jack gleich nochmal in Narkose gelegt und erneut operiert werden musste. Unser kleiner Mann hatte eine schlimme erste Nacht, aber Jack wäre nicht Jack, wenn er uns nicht schon am nächsten Morgen zwar noch etwas erledigt, aber dennoch freudig begrüßt hätte. Die nächsten zwei Wochen muss der Verband regelmäßig gewechselt werden (eine schmerzhafte und unangenehme Prozedur), Jack bekommt Antibiose und Schmerzmittel und wir warten nun voller Bangen auf den histologischen Befund. Erst dann werden wir wissen, welche Therapiemöglichkeiten es für unseren tapferen kleinen Mann gibt.

Bitte drückt die Daumen für unseren fröhlichen kleinen Kerl, für den uns keine Wege zu weit und keine medizinischen Maßnahmen zu teuer sind. Für ihn geben wir – wie für alle unsere Fellchen und Federchen – alles. Hauptsache, unserem Jack kann geholfen werden. Und ihr könnt durch eine Patenschaft unterstützen, so dass wir auch weiterhin die Möglichkeit haben, die bestmögliche Behandlung für unseren Sonnenschein sicherzustellen. Jack sagt Danke!

Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
info@tierschutz-halle.de