Unsere Hunde


 

Vermittlungsbedingungen

Alle Vermittlungshunde sind gechipt und haben einen kompletten Impfschutz gegen:

  • Tollwut
  • Staupe
  • Parvovirose
  • Leptospirose
  • Ansteckende Leberentzündung
  • Zwingerhusten



Ablauf der Vermittlung
  1. Kontaktaufnahme mit uns bzw. der Pflegestelle (bitte teilen Sie uns hierzu Ihre Telefonnummer mit)
  2. Termin für gemeinsames Kennenlernen vereinbaren
  3. Ausfüllen einer Selbstauskunft
  4. mehrmalige Spaziergänge/Ausflüge (gerne auch einen ganzen Tag) und Kennenlernen eines eventuell bereits vorhandenen Hundes
  5. Vorkontrolle bei Ihnen Zuhause und Klären letzter Fragen
  6. Umzug gegen Schutzgebühr

 

 Spendenhöhe für Vermittlung: 150 - 300 € (je nach Größe, Alter und Rasse)

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Haltungsempfehlungen 

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Selbstauskunft / NEU! --> Online-Formular

 

 



Da wir meist nur sehr wenige Hunde bei uns im Verein haben, schauen Sie bitte auch unter "Privatvermittlung".


JoeJoe

 

Geschlecht: männlich, kastriert
Alter: 2 Jahre
Rasse: Doggen-Mix
Sonstiges: geimpft, entwurmt, gechipt
   


Beschreibung:

Joe kam im August 2017 zu uns. Er ist 2,5 Jahre jung und ein energiegeladener, verspielter und sensibler Riese.

Seit Ankunft bei uns im Tierschutzverein gestaltet sich der Umgang und das Leben mit ihm unglaublich kompliziert und mit vielen derben Rückschlägen. Joe wurde misshandelt, auf engstem Raum eingesperrt und hatte kaum Kontakt zur Außenwelt. Über das Veterinäramt fand er den Weg in den Tierschutz Halle e.V. Bei Ankunft lebte Joe im Bad fast ausschließlich mit Maulkorb, weil er angefangen hatte zu schnappen. Leider war ein weiteres Mittel der Besitzer zu Schlägen zurück zugreifen, auch mit Stöcken oder Besen, dies bemerkten wir, als er panische Angst vor langen Gegenständen zeigte.

Leider merkten wir auch bei uns schnell, trotz Kooperation mit verschiedenen Hundetrainern, dass wir an unsere Grenzen stoßen und uns die Kapazitäten fehlen. Durch seine schlimme Vergangenheit zeigt Joe sich unglaublich anfällig gegenüber Aufregung und Anspannung. Er hat eine geringe Frustrationstoleranz und ist in Situationen der Überforderung kaum mehr händelbar. Er springt, schnappt und ist gegenüber Fremden in unerklärlichen Situationen aggressiv. Auch sonst neigt er zu Aggressionen aus dem „Kalten“. Er hat noch nicht gebissen, allerdings neigt er zum schnappen (in der Regel hat er noch Beißhemmung, allerdings ist der Schritt zu einem richtigen Biss nicht mehr weit, besonders in flachen Händen) jedoch zeigt er sich als äußerst sensibel in Momenten der Überforderung. Bewahrt man Ruhe und ist souverän und ohne Angstempfinden, ist Joe ein treuer Begleiter. Sobald aber Aufregung (egal ob positiv als auch negativ) ins Spiel kommt zeigt er schnell ein Aggressives und unberechenbares Verhalten. Er ist auffällig gegenüber Kindern, anderen Hunden und anderen Tieren. Wenn man ihn unter Aufsicht mit Hündinnen laufen lässt, dann kann es funktionieren. Unbeaufsichtigt gibt es schnell Situationen in denen er sich nicht mehr kontrollieren kann und aggressiv reagiert. Allerdings sehen wir ihn derzeit nicht als Zweithund, da er auch hier gezeigt hat, dass er auch unter Einsatz seines Körpers versucht eine höhere „Stellung im Rudel“ einzunehmen.

Schwierig für neue Besitzer könnte auch sein, dass man seine eigene Energie sehr gut unter Kontrolle halten und ein gutes Gefühl für Hunde haben muss. Auf „zu wenig Druck“ zeigt er keine Akzeptanz und bei „zu viel Druck“ besteht das gleiche Problem, was in der Regel zur Eskalation führt. Wenn man den schmalen richtigen Pfad findet, dann ist er ein sehr loyaler Begleiter, der sich auch ohne weiteres „unterordnet“.

Trotz all der Vorsicht und seiner  schwierigen Eigenschaften, kann Joe auch ein unglaublich gelehriger und treuer Begleiter werden, wenn er den richtigen Menschen findet.

Leider sehen wir in Joe das Potential, sich in falschen Händen aufgrund seiner Vorgeschichte zu einem unhändelbaren Hund zu entwickeln. In diesem Zustand ist es uns nicht möglich, ihn an „normale“ Interessenten zu vermitteln. Bei uns ist er leider, durch seine schwierige Art, nur von wenigen Betreuern händelbar, welche alleine nicht die Zeit besitzen, ihn so auszulasten wie es ein 2,5 jähriger Hund bräuchte.

Wir suchen ein zu Hause, in welchem er kompetente und erfahrene Menschen an seiner Seite hat. Auch ein Zentrum zur Resozialisierung wäre denkbar, da es noch viel Arbeit benötigt, eine sichere Grundlage im Umgang zu schaffen.


Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
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MilaMila

 

Geschlecht: weiblich, kastriert
Alter: 13 Jahre
Rasse: vermutlich Kuvazs


Beschreibung:

Die 13jährige Mila ist entspannt und sehr loyal, was aber sicher auch an der liebevollen Konsequenz unseres Hundeteams liegt, denn diese Führung sucht und braucht sie.
Hat Mila diese Anleitung gefunden, sind auch andere Hunde kein Problem.
Ansonsten ist unsere Schafomi sehr verschmust und trotz ihrer altersbedingten Arthrose noch ziemlich verspielt. Durch diese tollen Eigenschaften ist Mila sozusagen ein Herdenschutzhund in "light" Variante und auch für Rasse-Neulinge bestens geeignet.

Kennt man ihre Vorgeschichte, ist das umso bemerkenswerter:
Unsere Tierheimleiterin erhielt nämlich vor einer Weile einen Anruf, mit der Bitte einen Hund zu erlösen, der nur noch in der Wohnung läge und keine Lebensqualität mehr habe.
Milas Besitzer war leider drogenabhängig und stand zudem davor seine Wohnung zu verlieren und so machte sich unsere Tierheimleiterin mit einem Kollegen auf den Weg um dem Hund möglichst schnell zu helfen. Vor Ort zeigte sich dann aber ein anderes Bild. Mila trottete zwar gemächlich dahin und das Aufstehen ging nicht mehr ganz so gut, aber von mangelnder Lebensfreude konnte keineswegs die Rede sein.
So wurde Omi Mila kurzerhand eingepackt und mitgenommen.
Das Einzige was wir sonst noch über sie in Erfahrung bringen konnten, war dass sie es von Anfang an schwer gehabt haben musste.
Angeblich kam sie als Straßenhund aus dem Ausland und wurde dann von Besitzer zu Besitzer weitergereicht. Nur gut, dass Hunde sehr im "Jetzt" leben.
Nun suchen wir also den vermutlich ersten und hoffentlich auch letzten, verantwortungsvollen Besitzer, der Mila noch einen tollen Lebensabend bescheren kann.


Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
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JerryJerry

 

Geschlecht: männlich, kastriert
Alter: 15 Jahre
Rasse:  


Beschreibung:

Den fünfzehnjährigen Jerry haben wir übernommen, da seine Halter verstorben sind. Bei ihnen gab es für ihn keinerlei Grenzen und ihm wurde nichts beigebracht. Daher ist Jerry leider recht verzogen und schnappt auch mal, wenn ihm etwas (zum Beispiel eine Berührung am Hinterteil) nicht passt. Er versteht sich aber gut mit anderen Hunden, zu kleinen Kindern sollte er nicht.

Entsprechend seines Alters muss er mit einigen Gebrechen leben. Wir haben allerdings sein Gebiss sanieren lassen und der Kleine Kerl hat die Prozedur erstaunlich gut verkraftet.

Wir wünschen uns, dass Jerry noch einen schönen Lebensabend in einer liebevollen Familie verbringen kann. Ein ebenerdiges haus mit Garten wäre der Traum für Jerry.


Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
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PeppiPeppi

 

Geschlecht: männlich, kastriert
Geboren: 05.06.2013
Rasse: Belgischer Schäferhund-Mix


Beschreibung:

Peppi ist ein 5-jähriger Kastrat und wurde vor etwa einem Jahr wegen Überforderung bei uns im Tierschutzverein abgegeben. Der mittelgroße Mischling (ca. 40 cm) ist im Umgang mit Menschen und Hunden leider sehr unsicher und neigt in bestimmten Situationen zum Schnappen. Bei uns hat sich gezeigt, dass Peppi seine Unsicherheit bei ruhiger und sicherer Führung in einigen Situationen ablegt und sich dann auf seinen Menschen verlässt. Leider gibt es immernoch Punkte, an denen weiterhin gearbeitet werden muss. Besonders die Begegnung mit Fremden ist für ihn noch eine kleine Herausforderung, was auch das Kennenlernen mit potenziellen Interessenten schwierig macht. Nach ein paar gemeinsamen Spaziergängen sieht die Welt schon anders aus und der Grundstein für eine langwierige Freundschaft ist gelegt. Hat er nämlich einmal jemanden in sein Herz geschlossen, dann lässt er diese Person nie wieder heraus. Anders als bei anderen Hunden seiner Art bindet er sich nicht nur an eine oder zwei Personen, sondern an eine unbegrenzte Anzahl von Zweibeinern.

Das ist die andere Seite seines Charakters. Peppi kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen und wenn man diese mit einer ausgiebigen Wanderung und Gehorsamkeitsübungen verbindet, ist er der glücklichste Hund der Welt. Man kann man mit ihm zu den tollsten Wanderorten fahren, denn Autofahren findet er ebenfalls super und liebt es aus dem Fenster zu schauen. Er kennt die Kommandos Sitz, Platz, Bleib, Komm, Pfote, High Five, Auf (auf Hinterbeine setzen und Pfoten hoch nehmen), Hoch (auf gezeigtes Objekt springen) und Ab (Entlassung in den Freilauf). Man sieht, er hat echt Köpfchen und möchte regelmäßig Gehirnjogging machen. Auch richtiges Joggen oder Fahrrad fahren wäre toll für ihn, denn rennen ist neben kuscheln, Suchspielen und Gehorsamkeitsübungen eine weitere Leidenschaft von ihm. Nur schwimmen findet er nicht so toll.

In der Wohnung ist er ein recht angenehmer Mitbewohner und ziemlich unaufällig. Er ist stubenrein, macht nichts kaputt und bleibt vermutlich für einige Zeit gut allein. Hat er ein Verbot für bestimmte Räume z.B. die Küche, dann hält er dies ein, solange er unter Beobachtung steht. Wenn er glaubt, er wird nicht gesehen, wenn sich alle in diesem Raum aufhalten oder wenn es dort lecker riecht, schleicht er sich gaaaanz unauffällig hinein. Leider denkt Peppi er gehöre zur Security und fällt direkt in den Verteidigungsmodus, wenn jemand das Haus betritt. Erkennt er den vermeintlichen Einbrecher, wechselt er ihn eine überschwängliche Begrüßung. Was er tut, wenn es jemand unbekanntes ist und inwiefern man in dann korrigieren kann, können wir nicht sagen. Aber mit Sicherheit lässt sich das mit ihm trainieren.

Auch auf der Straße hat er sich zweimal als Schutzhund aufgespielt. Spürt Peppi, dass man eine Person suspekt findet, stellt er dazwischen und knurrt. Er lässt sich in diesen Situationen gut korrigieren. Auch andere Hunde werden angepöbelt. Läuft man 10 min mit ihnen zusammen, erkennt Pepps, dass sie gar nicht so schlimm sind und akzeptiert die Gesellschaft gut. Bei uns hat er sich mit Kuvasz-Oma Mila angefreundet und geht regelmäßig mit dem kleinen Schäferhund-Mix Paul Gassi. Auch in einem kleinen Rudel hat er sich unter Aufsicht schon gut eingefügt.

Leinenführigkeit ist für ihn überhaupt kein Thema mehr. Bevor in den Freilauf darf muss er Sitz machen, warten bis er abgeleint ist und so lange sitzen bleiben, bis er das Kommando „Ab“ bekommt.

Peppi trägt außerhalb des Zwingers immer einen Maulkorb. Die ersten 5 Minuten versucht er diesen abzustreifen, findet sich dann aber damit ab. Die meiste Zeit benötigt er ihn eigentlich nicht. Ausschlaggebend war eine Situation vor ein paar Wochen. Peppi hat beim Spaziergang ein Stück Wurst gefunden und versucht es zu fressen. Aus Angst vor Giftködern hat seine Bezugsperson versucht, ihm seine Beute wieder abzunehmen. Er hat alles um sich herum vergssen und mehrmals zugeschnappt. Seine Ressourcen verteidigt er nämlich rigeros. Mittlerweile lässt er sich von seinen Bezugspersonen Spielzeug abnehmen, was anfangs noch nicht möglich war. Futter möchte er aber nicht so gerne wieder hergeben. Lediglich eine Person kann es ihm wieder abnehmen. Bei allen anderen setzt er seinen „Peppi-Blick“ auf und vergisst, wer ihm gegenüber steht. Das Füttern an sich funktioniert aber reibungslos. Der Napf wird abgestellt, Peppi wartet geduldig auf das Kommando „Okay“ und rührt das Futter bis dahin nicht an.

Der Vorteil bei Peppi ist, dass man seine Gefühlslage sehr leicht in seinem Gesicht ablesen kann. Er hat eine besonders ausgeprägte Mimik und so ist auch der Zeitpunkt zu dem man ihn korriegieren sollte gut zu erkennen.

Fassen wir zusammen:
Nach einer Kennlernphase ist Peppi ein treuer, verschmuster, intelligenter und sehr dankbarer Begleiter, der für jeden Spaß zuhaben ist. Gesund und Fit wie er ist, möchte er jeden Berg besteigen, jeden Wald erkunden oder mit dem Wind um die Wette laufen. Er neigt dazu sich, seine Familie und Freunde, sein Futter und sein Haus zu verteidigen. Alleine bleiben sollte kein Problem sein und Autofahren findet er klasse.

Was suchen wir für ihn?

  • Einzelperson, Paar, Familie mit älteren Kindern
  • Hundeerfahrung
  • Sportlich (z.B. wandern, Fahrrad fahren, joggen)
  • ruhige (nicht hektisch) und selbstbewusste Menschen


Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
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SiriusSirius

 

Geschlecht: männlich, Kastration steht aus
Alter: 1 Jahr
Rasse: Labrador

 

Beschreibung:

Unser Labbi „Sirius“ ist ein fantastischer Kerl.
Obwohl der Süße es in seinem bisherigen Leben nicht so gut hatte, ist Sirius super fröhlich und freundlich zu Menschen und Artgenossen. Eben typisch Labrador.
Außerdem hat Sirius ein angenehm ruhiges Temperament und scheint auch mal alleine bleiben zu können.

Sirius durfte bei seinen ehemaligen Haltern fast nichts kennenlernen und kam kaum aus dem Haus, weshalb er im Grund ein riesiger, grobmotorischer Welpe ist, der noch von fast Allem erstaunt, abgelenkt und manchmal auch überfordert ist.
Besonders beim Abholen und Zurückbringen von Sirius muss man eine Menge Geduld mitbringen, da er vor Aufregung an einem hochspringt, an den Sachen zieht und Arme und Hände in den Mund nimmt.
Ignoriert man ihn, beruhigt sich Sirius dann recht schnell, aber an dieser Aufregung sollte weiterhin gearbeitet werden.
Auch beim gemeinsamen Verlassen seiner Räumlichkeiten muss man dem Jungspund immer etwas Zeit geben um die Umweltreize zu verarbeiten und herunter zu fahren.
Von da an ist Sirius ein toller, ausgeglichener Kerl, mit dem man schon relativ entspannt spazieren gehen kann.
Nebst dem Gehen an lockerer Leine, klappt das „Sitz“ schon sehr gut und auch Apportieren kann Sirius schon ein wenig. Im Training zeigt sich der Einjährige zwar durchaus kooperativ und offen für Führung, gerät aber noch schnell an die Grenzen seiner Konzentrationsfähigkeit.

Für Sirius suchen wir Menschen, die ihm noch das Hundeeinmaleins beibringen, ihm Ruhe und Sicherheit vermitteln und geduldig und konsequent am Schliff unseres Rohdiamanten arbeiten.
Ein Zweithund im neuen Zuhause wäre sicher kein Problem, ebenso wie verständige Kinder, die allerdings standfest und unerschrocken sein sollten, und mit Sirius Unkoordiniertheit umgehen können.

 

Kontakt:
Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
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