Henry

Hallo, ich bin Sir Henry, ein Labrador-Opi mit einer ganz besonderen
Geschichte.
In meinen 13 Hundejahren habe ich schon viel erlebt. Engagierte
Menschen vom Tierschutz haben mich vor langer Zeit an einer Kette
vorgefunden und mich kurzerhand mitgenommen. Ich durfte dann einige
Jahre in einem lieben Zuhause leben, wo ich nach Lust und Laune
zwischen Haus und Hof pendeln konnte. Leider durfte ich irgendwann nur
noch in Hof und Scheune leben, und das hat meinen alten Gelenken gar
nicht gutgetan. Auch das Atmen fiel mir immer schwerer und an manchen
Tagen hatte ich kaum noch Lust aufzustehen. Wenn es mir ganz schlecht
ging, bekam ich auch noch Krämpfe und habe wenig Luft bekommen.
Meine Besitzerin hat sich zum Glück an die Tierschützer gewandt, die mich
direkt mitgenommen und noch am gleichen Tag meiner jetzigen
Pflegemama vorgestellt haben. Auch wenn mir das Laufen sehr schwer fiel
und ich wie eine Dampflok bei jedem Atemzug gekeucht habe, hat sich die
Pflegefamilie nicht abschrecken lassen und mich kurzerhand bei sich
aufgenommen. Damit blieb mir der Aufenthalt im Zwinger vom Tierheim
erspart und ich konnte mich endlich wieder in einem warmen Zimmer auf
der Couch (die ich sofort in Beschlag genommen habe) ausstrecken. Und
auch hier kann ich entscheiden, ob ich lieber mal im Garten rumstöbern
möchte, aber die Tür ins Haus bleibt immer für mich offen.
Ich habe nun schon ganz viele Tierarztbesuche und eine große Operation
hinter mich gebracht.
Erst einmal wurde mit Medikamenten dafür gesorgt, dass ich wieder besser
Luft holen kann. Als ich plötzlich mit den Hinterbeinen nicht mehr richtig
stehen konnte, haben sich die Menschen vom Tierschutz direkt um eine
Physiotherapie in Leipzig gekümmert, um auf dem Unterwasserlaufband
meine Muskeln zu stärken. Da fährt mich meine Pflegefamilie oder auch ein
lieber Kollege vom Tierschutz jede Woche hin. Ein ganz schöner Aufwand,
aber für mich hat er sich bis jetzt schon gelohnt. Und damit das so bleibt,
muss ich weiter möglichst jede Woche aufs Laufband, und ich freue mich
zwar nicht so sehr auf die Autofahrt, aber wenn ich dann in der Praxis
angekommen bin, ist alles gut. Laufen, Schnaufen – und dann ab auf die
Liege unters Rotlicht und noch ein bisschen Massage – was für eine tolle
Therapie.
Habe ich schon erwähnt, dass ich ein Labbi bin? Was soll ich sagen –
Fressen ist mein Leben! Leider war es nun so, dass ich dabei ganz oft
Krampfanfälle bekommen habe und meine Pflegefamilie mächtig Angst um
mich bekommen hat. Unser Tierarzt hat uns dann geraten, einmal genauer
hinschauen zu lassen, und so sind wir in der Uni-Tierklinik in Leipzig
gelandet. Hier hatte man schnell den Verdacht, dass ich ein
grundsätzliches neurologisches Problem habe und dass mein Kehlkopf
nicht mehr richtig funktioniert, so dass ich mich nicht nur verschlucke,
sondern eben auch diese blöden Krämpfe bekommen.

Zum Glück konnte man mir mit einer Operation helfen, von der ich mich gut
erholt habe. Meine Pflegemama füttert mich mit weichen Häppchen, damit
ich mich nicht verschlucke. Und auch wenn mich das schon arg ungeduldig
macht, weil ich ja viiiiiel schneller fressen möchte, bin ich doch ganz brav
und nehme ihr den leckeren Schmaus brav vom Löffel ab.
Die Ärzte in Leipzig denken, dass ich im Lauf der Zeit wieder mehr
Probleme bekommen werde. Ich muss also regelmäßig zum Tierarzt zur
Kontrolle, mache meine Physiotherapie und benötige auch immer wieder
Medikamente. Ihr könnt euch also vorstellen, dass das für meine Menschen
in der Pflegefamilie und beim Tierschutz eine ganz schöne Belastung ist,
auch wenn sich alle sehr gern um mich kümmern.
Ich selbst kann leider nicht helfen, aber du kannst es, indem du mit einer
Patenschaft für mich jeden Monat meine Therapien und Arztbesuche
unterstützt. Ich würde mich doll freuen, wenn du als mein Pate oder meine
Patin mithilfst, dass ich noch eine ganze Weile so entspannt meinen
Morgenspaziergang genießen kann, wie du es auf dem Video siehst.

Dein Sir Henry

Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
info@tierschutz-halle.de

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