Abby

Abbys Geschichte

Die Pyrenäenberghund-Dame Abby kam mit ca. 1,5 Jahren zu uns. Sie hatte zuvor 3 verschiedene Besitzer von denen wir wissen, die am Ende alle mit ihr überfordert waren. Was uns gleich auffiel, war ihr schlechter Gang. Abby muss sich im Welpenalter ihren Oberschenkelknochen gebrochen haben, was leider niemand richten lassen hat. Weswegen sie heute mit einem etwas verkürzten, steifen Hinterbein durchs Leben geht. Sie kommt soweit gut damit zurecht, kann rennen und große Spaziergänge machen. Nach Begutachtung durch einen Facharzt wissen wir, dass eine operative Behandlung von Abbys Bein auch keine Option ist. Im vorangeschrittenen Alter sollte ihr eine Physiotherapie und eventuell Schmerzmittel zur Unterstützung zu kommen.

Eine weitere gesundheitliche Baustelle hatte die Hündin nach einer notwendigen Kastration ereilt. Ihre Nieren haben die Narkose nicht vertragen, weswegen sie nun auf ein teueres Nierenfutter umgestellt werden musste. Wir haben nach der OP viele Tage um unser Mädchen gebangt, auch den Ärzten in der Tierklinik hat sie es nicht leicht gemacht. Aber sie hat überlebt und ist wieder zu Kräften gekommen. Und mit all diesem Pech hat sie jetzt einen Neustart verdient. Mehrere Monate nach der Futterumstellung zeigt sich nun der erste Lichtblick. Ihre Nierenwerte sind wieder im grünen Bereich.

Neues Kapitel in Trainingspension

Herdenschutzhunde sind in der Erziehung und im Training schwierig. Abby ist im Laufe des Jahres bei uns im Zwinger immer frustrierter geworden und wir konnten ihr in Rahmen unserer Möglichkeiten nicht weiterhelfen. Deswegen entschieden wir uns, ihr wirklich eine echte Chance zu geben. Sie durfte im Oktober 2021 auf eine Trainingspension ziehen. Hier werden jetzt tagtäglich die Baustellen wie Hundeaggression, Impulskontrolle und Frusttoleranz angegangen. Sie wird die nächsten Monate dort bleiben, um ein nachhaltiges Ergebnis erzielen zu können. Das besondere ist, dass Interessenten sie direkt vor Ort kennenlernen dürfen und mit ihr und den Hundetrainerinnen arbeiten können. Das wäre unser größter Wunsch, dass die neuen Besitzer gleich mit den Trainerinnen arbeiten können und somit optimal auf ein Leben mit Abby vorbereitet werden.

Vermittlungsherausforderung Herdenschutzhund

Abby hat ein Handycap, benötigt teures Futter, später auch noch Physiotherapie. Hinzu kommt ihre Rasse. Herdenschutzhunde sind nicht leicht zu erziehen und extrem eingensinnig. Die Trainingspension soll ihre Chancen verbessern, jedoch sind die Vermittlungsaussichten bei all ihren gesundheitlichen Baustellen mehr als schlecht. Deswegen freuen wir uns über jeden Paten und jede Patin, die uns finanziell für Abby unterstützen. Wir möchten ihr möglichst lange ermöglichen in der Pension zu bleiben. Dort bekommt sie die Aufmerksamkeit und Kompetenz, die sie benötigt, um ein ausgeglichener Hund zu werden.

Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
info@tierschutz-halle.de

Patenschaftsantrag

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