patenschaften


 

Es gibt viele Gründe, warum Tiere in unsere Obhut gelangen. Und es gibt unterschiedliche Zeiten, die sie bei uns verbleiben, unter Umständen bis an ihr Lebensende. Einige Tiere können nur schwer vermittelt werden, da sie sehr scheu und ängstlich sind. Diese Tiere bleiben oft bis an ihr Lebensende bei uns.

Die tägliche Versorgung der Tiere kostet viel Geld. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind dafür unsere einzige Einnahmequelle. Deshalb suchen wir für unsere Schützlinge tierliebe Menschen, die sich für die Tierschutzarbeit interessieren, aber eventuell selbst nicht aktiv werden können. Hier bietet sich Hilfe in Form einer Tierpatenschaft an. Vielleicht sogar für Sie?

Eine Patenschaften kann beispielsweise für eines der unten aufgeführten Patentiere übernommen. Die drei großen Stallkaninchen und die Freigängerkatzen leben schon sehr lange bei uns und werden nicht mehr vermittelt. Aber es besteht auch die Möglichkeit, eine allgemeine Patenschaft für ein Kleintier, eine Katze oder einen Hund zu übernehmen. Somit kommt ihre Unterstützung nicht nur einem bestimmten, sondern allen Kleintieren, Katzen oder Hunden zugute.

Da wir unsere Räumlichkeiten nur in Anhöngigkeit von den verfügbaren finanziellen Mitteln sanieren können, müssen wir mit manchen Sanierungsarbeiten leider lange warten. Daher haben wir kürzlich auch eine Objektpatenschaft einfgeführt. Dadurch ist es möglich, für einen bestimmten Raum (z.B. ein Katzenzimmer, ein unsaniertes Hundezimmer, ein als Behandlungszimmer geplanter Raum etc.) eine Patenschaft zu übernehmen und uns damit bei der Instandhaltung oder Sanierung der Räumlichkeiten zu unterstützen.

Eine Patenschaft ist auch ein tolles Geschenk für Kinder, die langsam an die Verantwortung für ein Tier herangeführt werden sollen, oder für tierliebe Menschen, die selber nicht aktiv werden können.

Hier geht es zum Patenschaftsformular



UNsere Patentiere


1. Censi, Noel & Paques

 

Noel

Censi

Paques

Unsere drei Stallkaninchen hatten bisher kein schönes Leben - im Sommer 2015 wendete sich für sie das Blatt und sie durften gemeinsamn zu uns in den Tierschutz ziehen. Die Vermittlung gestaltete sich sehr schwierig und selbst eine Vorstellunge bei "tierisch, tierisch" im Oktober 2015 zeigte keinen Erfolg. Wir haben uns entschlossen, dass die drei ihr Leben bei uns verbringen dürfen.

Aktuell leben die drei Riesen in unserer Außenhaltung und haben neben einem etwa 10 m² Gartenhäuschen noch einen schönen Außenbereich in dem nach Herzenslust gegraben werden kann. Frische Äste sind Leckerchen und Beschäftigung zu gleich. Dank eines studentischen Projektes sind wir gerade in der Planungsphase für ein neues Gehege ganz speziell für unsere großen Kinder-Lieblinge.

Von Anfang an war Censi (beige) die Zutraulichste von den großen Riesen. Neue Besucher werden direkt beschnuppert und mit Haferflocken hat man schlussendlich ihr Herz ganz gewonnen.
Censi hat als Chefin ihre beiden Männer gut im Griff.

Noel (braun) ist der geheime Liebling von Censi. In unbeobachteten Momenten schmusen die beiden ausgiebig und pflegen und putzen sich. Menschen gegenüber ist Noel eher zurückhaltend und lässt sich bisher nicht für Streicheleinheiten begeistern.

Der große weiße Riese Paques ist nicht nur auffällig mit seinen halb stehenden und halb hängenden Ohren - nein er ist auch meist als erstes an der Gartentür, wenn es an die Fütterung geht. Immer wieder hat er Probleme mit tränenden Augen und braucht dann etwas mehr Zuwendung und Pflege. Von Zeit zu Zeit holt sich der neugierige Paques auch Streicheleinheiten ab.

 


2. Unsere FreigängerKatzen

 

Auf unserem Gelände leben insgesamt vier Miezen, die in den richtigen Freigang dürfen. Diese Vierbeiner sind zum Teil seit vielen Jahren bei uns und wären ohne gesicherten Freigang nicht glücklich. Die meisten von ihnen sind eher scheu und nähern sich nur bestimmten ehrenamtlichen Helfern.

Unsere Freigänger sind von links nach rechts: Zorro, Anka, Danny (schwarz-weiß) und Tränchen.

 

ZorroAnkaDanny

 


2. Unsere Hunde

 

Rocky und PrinzRocky

Im Februar 2017 nahmen wir die beiden beschlagnahmten Schafpudelrüden bei uns auf. Sie lebten 10 Jahre lang in einem Verschlag, ohne Kontakt zu Außenwelt, ohne Pflege, ohne Liebe. Bei ihrer Ankunft stanken sie sehr stark und hatten fürchterlich verfilztes Fell. Ihr Gesundheitszustand war eher mäßig, sie litten unter Parasiten und offenen Hautstellen. Die beiden Rüden hatten große Angst, waren allem und jedem gegenüber skeptisch und misstrauisch.

Wir arbeiten seither täglich mit den beiden Rüden, in der Hoffnung, dass sie eines Tages in ihr eigenes Zuhause ziehen können. Aber es ist ein sehr langer Weg ...

 

EbbieEbbie

Ebbie kam nach dem Tod ihrer Besitzerin in einem schlechten Zustand zu uns: die Zähne mussten dringend saniert werden und es wurde Grauer Star bei ihr diagnostiziert. Bei einem Termin in der Augenklinik wurde außerdem ein einseitiger Linsenvorfall und eine zerstörte Netzhaut festgestellt. Die alte Dame muss große Schmerzen gehabt haben. Um einen zweiten Linsenvorfall zu verhindern, benötigt Ebbie ein Leben lang pupillenverengende Augentropfen. Diese führen zu monatlichen Ausgaben von ca. 25 €. Sollten die Augentropfen nicht ausreichend helfen, müssen ihre Augen leider entfernt werden, um Schmerzen zu verhindern.

Ebbie lebt bei einer älteren Dame als Pflegetier, wo sich sehr liebevoll um Ebbie gekümmert wird, damit die alte Hundedame noch ein paar schöne Jahre verleben kann.